Gestaltungspreis 2016/17

WARUM?
Zum vierten Mal schreibt lernwerk bern den Gestaltungspreis aus. Mit insgesamt 2000 Franken werden die innovativsten Schulprojekte mit starkem Bezug zum Fachbereich Gestalten ausgezeichnet. Damit wollen wir die Arbeit der Lehrpersonen honorieren, weitere Projekte ermöglichen und dazu beitragen, dass Gestalten in den Schulen gebührende Beachtung bekommt.

WAS?
Der Gestaltungspreis will nicht nur Schaufenster für spektakuläre Grossprojekte sein, sondern auch für die vielen kleinen Perlen, die sich im Gestaltungs- und im fächerübergreifenden Unterricht verstecken. Die Jury bewertet folgende Kriterien:
• Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler
• Kreativ- gestalterischer Freiraum der Schülerinnen und Schüler
• Praktische Umsetzung des Projekts: gestalterische und technische Prozesse und Lösungen
• Innovation und Originalität der Projektidee

WIE?
Für den Gestaltungspreis können Projekte eingegeben werden, die zwischen November 2015 und Oktober 2017 durchgeführt worden sind (Kindergarten bis 9. Klasse). Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017. Die Wettbewerbseingabe muss eine Beschreibung des Projekts (2500 Zeichen) sowie drei Fotos enthalten, die in der Fachzeitschrift «mitgestalten» publiziert werden. Teilnahmeformular siehe unten. Eingaben per E-Mail an: reto.wissmann@lernwerkbern.ch.

Für jede Einsendung gibt es ein kleines Geschenk für die Klasse!

Wir freuen uns auf eure Eingaben!

Vorstand lernwerk bern

Thun, Schwarzhäusern, Gondiswil/Reisiswil und Konolfingen gewinnen die Gestaltungspreise 2015

27 Schulen und Kindergärten haben sich um den Gestaltungspreis von lernwerk bern beworben. Ein raffiniertes Theater- und Marionettenprojekt, leuchtende Adventsfenster, die Verwandlung einer alten Hochsprungmatte sowie Experimente mit dem Schneideplotter haben die Jury am meisten überzeugt.

Der Gestaltungspreis gibt alle zwei Jahre einen Überblick über das vielfältige Schaffen im Bildnerischen-, Textilen- und Technischen Gestalten in den Schulen und Kindergärten. Der Verein lernwerk bern honoriert die besten Eingaben jeweils mit einer Preissumme von insgesamt 2000 Franken. In diesem Jahr sind 27 Projekte eingegangen.

Zwei erste und zwei zweite Preise

Eine sechsköpfige Jury aus Fachpersonen und Laien hat die besten vier Eingaben ausgewählt. Wie innovativ ist das Projekt? Regt es die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler an? Ist es technisch raffiniert umgesetzt und das Resultat präsentabel? Solche Fragen haben sich die Jurymitglieder gestellt und schliesslich die Sieger gekürt:

Auf den ersten Platz setzte sie zwei Projekte, die beide mit einem Preisgeld von 700 Franken ausgezeichnet werden. Die Schule Schwarzhäusern hat ein Theater- und Marionettenspielprojekt auf die Beine gestellt, an dem alle Kinder mitgewirkt haben. Marionetten und Kulissen wurden selber hergestellt und die Dialoge selber geschrieben. Im Verlauf der Geschichte wurden die kleinen Kinder gar selber zu Marionetten. Die Jury hat vor allem überzeugt, dass mit Bezug zu verschiedenen Fächern ein Gesamtkunstwerk mit Ausstrahlung auf die ganze Schule entstanden ist.

Ebenfalls mit 700 Franken werden die Adventsfenster der Oberstufe Länggasse in Thun ausgezeichnet. Zum Thema „Eine Reise in den hohen Norden Europas“ haben zwölf Klassen die riesige Fensterfront in ein traumhaftes Gesamtbild verwandelt. Adventsfenster gestalten zwar viele Schulen, nach Ansicht der Jury gelang in Thun jedoch eine nahezu perfekte Umsetzung und eine gute Verknüpfung zwischen NMM- und Gestaltungsunterricht.

Auf den zweiten Rang setzte die Jury ebenfalls zwei Projekte, die je 300 Franken Preisgeld erhalten. In Gondiswil/Reisiswil hat die Realschulklasse aus einer ausgedienten Hochsprungmatte trendige Sitzhocker hergestellt. Recyclingprojekte sind im Gestaltungsunterricht zwar auch nichts Besonderes, hier wurde jedoch echtes Up-Cycling betrieben, dem Abfallprodukt wieder einen Wert gegeben. Die Jury hat zudem die Verbindung von Technischem- und Textilem Gestalten sowie das selbstständige Problemlösen der Schülerinnen und Schüler überzeugt.

Den weiteren zweiten Platz belegt die 7. Klasse des Oberstufenzentrums Stockhorn in Konolfingen mit ihren selbst gestalteten Spiegelkästchen. Dabei wurde mit dreidimensionalen Objekten und zweidimensionalen Bildern gearbeitet. Die Jury liess sich ebenfalls vom adäquaten Einsatz moderner Gerätschaften wie dem Schneideplotter oder der Sandstrahlkabine begeistern.

Gestaltungspreis 2013

35 Schulen und Kindergärten haben sich um den Gestaltungspreis von lernwerk bern beworben. Die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Stadtbrand von Bern, die Konstruktion einer Kugelbahn quer durchs Schulhaus und ein Rennen mit selbst gebauten PET-Booten haben die Jury am meisten überzeugt.

Mit insgesamt 2000 Franken zeichnet lernwerk bern die innovativsten und kreativsten Gestaltungsprojekte aus. Teilgenommen haben dieses Jahr 35 Berner Schulen und Kindergärten. Es wurden futuristische Architekturmodelle gebaut, textile Cupcakes gehäkelt, Keramikbilder gebrannt, ferngesteuerte Segelboote konstruiert, alte Möbel zu neuem Leben erweckt oder Billig-T-Shirts zu modischen Unikaten verarbeitet. Die Einsendungen geben einen Überblick über das kreative und fantasievolle Arbeiten im Fachbereich Gestalten und zeugen vom grossen Engagement der beteiligten Lehrpersonen.

Eine achtköpfige Jury aus Fachpersonen und Laien hat nun die besten drei Eingaben ausgewählt. Wie innovativ ist das Projekt? Regt es die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler an? Ist es technisch raffiniert umgesetzt und das Resultat präsentabel? Solche Fragen haben sich die Jurymitglieder gestellt und schliesslich die Sieger gekürt:

Den Spitzenrang belegt das fächerübergreifende Projekt „Musik und Gestalten: Der Brand von Bern“. Unter der Leitung von Klassenlehrerin Esther Lehmann-Staub haben sich die Viert- bis Sechstklässler des Schulhauses Schonegg in der Gemeinde Sumiswald im Gestalten, der Musik und in Geschichte mit dem Stadtbrand von Bern im Jahre 1405 auseinandergesetzt. Die Kinder haben unter anderem das von Mario Bürki zu diesem Ereignis komponierte Musikstück in Zeichnungen übersetzt. Bild und Ton wurden schliesslich zu einem eindrücklichen Film zusammengefügt.

Auf Platz zwei liegt das Projekt „Eine Kugelbahn durchs Schulhaus“ an dem alle Klassen des Schulhauses Hasenlehn in Trubschachen mitgearbeitet haben. Entstanden ist eine rund 50 Meter lange Bahn mit von den einzelnen Klassen gestalteten „Labyrinthen“ und raffinierten Kugelliften. Auf den dritten Rang setzt die Jury das Projekt „Kreatives PET-Recycling“ der Viert- bis Sechstklässler aus Schwarzhäusern. Nach eigenen Berechnungen und Konstruktionsplänen bauten sie aus PET-Flaschen und Dachlatten Boote, die sie anschliessend bei einem Rennen in der Badi testeten.

Die Preisübergabe fand im Frühling 2014 statt.