«Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.» – Goethe

Künstlerisches Schaffen hat in der ehemaligen «Waldau» eine lange Tradition. Der wohl bekannteste Künstler, der gleichzeitig Patient war, ist Adolf Wölfli. Im Psychiatrie Museum auf dem Areal der heutigen Universitären Psychiatrischen Dienste wird diese Auseinandersetzung, aber auch die teilweise grausame Geschichte der Psychiatrie, aufgezeigt. Weitergeführt wird die Tradition unter anderem in der KunstWerkStatt, wo Menschen mit Erfahrung in psychiatrischen Institutionen frei tätig sein können. Beides besuchen wir Mitte Januar. Du bist herzlich dazu eingeladen!

Kursnummer: 20.011
Datum: Samstag, 18. Januar 2020
Programm: 11 Uhr Führung durch die Ausstellung im Psychiatrie-Museum und Besuch der KunstWerkStatt. Anschliessend offeriert lernwerk bern ein Apéro.
Treffpunkt: Im Eingangsbereich des Museums, Angaben zur Anreise findest du auf der Website psychiatrie-museum.ch.
Kosten: Mitglieder gratis, Nichtmitglieder zahlen 30 Franken Unkostenbeitrag. Für den Museumseintritt (Fr. 10.–) kommen alle Teilnehmenden selber auf.
Anmeldung: bis 15. Januar 2020 an info@lernwekbern.ch.

Im Psychiatrie-Museums befindet sich die Dauerausstellung Bernische Psychiatrie vom Spätmittelalter über die Zeit der Reformation bis zum Bau des Tollhauses (1749) und dessen Erweiterungen, von der Gründung der Irren-, Heil- und Pflegeanstalt Waldau bis zur heutigen modernen psychiatrischen Universitätsklinik. Das Museum beherbergt auch eine Sammlung von Patientenarbeiten.

Der Verein Kunstwerkstatt Waldau und seine Mitglieder fördern die Entwicklung und das künstlerische Schaffen von Menschen mit Erfahrungen in psychiatrischen Institutionen, besonders im Umkreis der Klinik Waldau. Besondere Fähigkeiten und Talente sollen Beachtung und Anerkennung in einer breiten Öffentlichkeit finden. Die Kunstschaffenden werden durch Räume, Material, Infrastruktur, Werkstattangebote und Beratung unterstützt. Ausstellungen und weitere öffentliche Anlässe tragen das Schaffen nach aussen.