Die kleinen Läden in der unteren Berner Altstadt inspirierten die Gestalterinnen und Gestalter. An der anschliessenden Hauptversammlung erfuhren die Mitglieder, wie es dem Verein geht. Kurz zusammengefasst: gesund und voller Tatendrang.

Ein Laden mit nachhaltiger Mode, ein Atelier mit Berner Duftkreationen, ein Geschäft mit Produkten aus geschützten Werkstätten, eine erlesene Kinderkleiderbörse oder ein Küchenwarenladen mit Spassfaktor: In der Berner Altstadt gibt es nicht nur H&M und Coop City. Die Bloggerin und Stadtführerin Beatrice Lang zeigte den Mitgliedern von lernwerk bern am 20. März auf der «Lädeli-Tour» die versteckten Perlen. Das war für die Gestalterinnen Shopping und Inspiration zugleich.
Anschliessend konnten sich die Mitglieder an der Hauptversammlung von der soliden finanziellen Situation des Vereins überzeugen. Anstatt die Beiträge zu reduzieren, soll das Geld weiterhin in die Förderung des Fachbereichs und in gute Weiterbildungsangebote fliessen, waren sich die Anwesenden einig.
Aus dem Vorstand verabschiedet wurde Andrea Fritschi, die nach sechseinhalb Jahren engagierter Mitarbeit ihr Dossier an Simone Wenger weitergegeben hat. Einstimmig wiedergewählt wurden Ines Muralt und Ursula Soppelsa. Besonders würdigte die Versammlung die grosse Arbeit von Ursula Soppelsa, die gleichzeitig Präsidentin und für das subventionierte Angebot verantwortlich ist.
Neben dem breiten Weiterbildungsangebot plant lernwerk bern auch in Zukunft spezielle Aktionen, um den Fachbereich zu stärken. Neben dem Projekt «1001 Stofftaschen», das erfolgreich verläuft, ist im Herbst die erste Ausgabe von «lernwerk bern geht in die Regionen» geplant. Damit möchte der Verein direkt vor Ort in den Regionen neue Mitglieder ansprechen.